Teambuilding

Wie groß ist das perfekte Team?


Zuerst erschienen auf The Org Project - Science for New Work

Was ist eigentlich die perfekte Teamgröße? Diese Frage stellen sich Unternehmen und Führungskräfte immer wieder. 

Klein und motiviert

Wenn Teams klein sind, ist es wahrscheinlicher, dass die Mitglieder sich untereinander kennen und regelmäßig miteinander interagieren. Dann ist es relativ leicht, Informationen in der Gruppe zu teilen, den Beitrag von einzelnen Teammitgliedern zu erkennen und sich mit dem Teamziel zu identifizieren. Eine starke Identifikation mit dem Team und dessen Zielen führt wiederum zu einer höheren Motivation und mehr Zufriedenheit (Shaw, 1981; Swap, 1984).

Um in sinnvoller Zeit und guter Qualität Entscheidungen treffen zu können, gilt die Zahl von sieben Personen als optimale Teamgröße. (Marcia W. Blenko, Michael C. Mankins, Paul Rogers, 2010).

Hackman und Vidmar (1970) hingegen haben in Experimenten herausgefunden, dass die gefühlte ideale Teamgröße bei 5 (genauer gesagt: bei 4,6) liegt.

Die optimale Größe des effektivsten Teams, in dem schnelle Entscheidungen getroffen werden und in dem die Teammitglieder sich am wohlsten fühlen, liegt also um die 5-7 Mitglieder.

Neben der Größe gibt es weitere Faktoren, die positiv auf die Effektivität eines Teams einwirken, z. B. die soziale Intelligenz der Teammitglieder, ein ausgewogener Redeanteil und der Frauenanteil. Auch die Vorbereitung eines Teams, also Teambuilding, das Herausarbeiten gemeinsamer Ziele, Werte und Prinzipien, ist wichtig.

Groß und arbeitsteilig

Aber nun zu großen Teams. Dort ist es unwahrscheinlicher, dass alle Teammitglieder sich gut kennen – sie haben zudem weniger Kontakt untereinander. Durch das niedrige Level der Interaktion zwischen den Teammitgliedern ist es schwieriger, Informationen zu teilen. Des Weiteren haben hier die Teammitglieder öfter das Gefühl, dass ihr Beitrag für die Gruppe irrelevant ist – das wiederum reduziert ihre Motivation, sich für das Team einzusetzen. Deshalb sind Menschen in großen Teams oft unzufriedener als Menschen in kleinen (Blau, 1970).

Aber natürlich haben große Teams auch Vorteile: Zunächst einmal haben sie mehr Ressourcen (Zeit, Geld, Know-how, Netzwerk etc.), um ihre Ziele zu erreichen. Ein zweiter Vorteil kommt mit der Arbeitsteilung. Wenn der Einzelne sich auf eine Aufgabe konzentriert, kann er dort schnell Expertise erlangen. Letztlich ist ja gerade die Arbeitsteilung der Grund, warum es Organisationen überhaupt gibt.

Des Weiteren können größere Teams oft schwierigere Probleme lösen durch folgende Faktoren:

  1. Größere Menge von Informationen können verarbeitet und abgerufen werden

  2. Mehrere kritische Meinungen, um Fehler in der Analyse und den Schlussfolgerungen zu korrigieren

  3. Größere Anzahl an möglichen Lösungsstrategien

  4. Mehrere verschiedene Blickwinkel auf ein Problem

(Harrison, 1975; Hoffman & Maier, 1961; Shaw, 1981; Shull, Delbecq & Cummings, 1970).

„Welche Teamgröße ist denn nun für mein Team die richtige?“, mögen Sie sich fragen. Wie so oft gibt es kein Patentrezept.

Zunächst sollte man sich die Frage stellen, was die Aufgabe ist. Braucht es dazu überhaupt ein Team? Und wenn ja – sind viele verschiedene Fähigkeiten gefragt, eine Menge Arbeitskraft? Oder besser eine kleine schlagkräftige Truppe? Gilt es, arbeitsteilig viel „wegzuschaffen“, dann ist ein größeres Team sinnvoll. Müssen schnelle Entscheidungen getroffen werden, dann macht ein kleineres Team mehr Sinn.

Steuerungsmaßnahmen

Wichtig ist auch, sich der Nachteile von großen und kleinen Teams bewusst zu sein und gegenzusteuern. Natürlich kann es passieren, dass in großen Teams die Informationen schlechter fließen. Wenn man das allerdings weiß, kann man Gegenmaßnahmen ergreifen, um diesen Effekt zu mindern. Beispielsweise mit Hilfe von Software-Lösungen (Slack, Asana, Intranet) oder Tafeln, wo Informationen für alle zugänglich veröffentlicht werden und ein Austausch möglich ist.

Um den Austausch zwischen Mitarbeitern zu fördern, sollten auch die räumlichen Voraussetzungen geschaffen werden: Ansprechende Begegnungsorte wie Teeküchen, Sofaecken oder eine Kantine fördern den Informationsfluss.

Kleine Teams dagegen dürfen nicht von einer Vielzahl von Aufgaben überlastet werden. Stattdessen sollten Aufgaben ausgelagert werden bzw. Kompetenzen von außen dazugekauft werden.

 


Quellen:

Blau, P. M. 1970. A formal theory of differentiation in organizations.American Review, 35: 210-218.

Blenko, M. W., Mankins, M. C., & Rogers, P. (2010). Decision Insights.

Hackman, J. R., & Vidmar, N. (1970). Effects of size and task type on group performance and member reactions. Sociometry, 37-54.

Harrison, E. F. 1975. The managerial decision-making process. Boston: Houghton Mifflin.

Hoffman, L. R., & Maier, N. R. F. 1961. Quality and acceptance of problem of homogenous and heterogeneous groups. Journal of Abnormal and Social Pschology 58: 27-32.

Shaw, M. E. 1976. Group dynamics. New York: McGraw-Hill

Shull, F. A., Delbecq, A. L., & Cummings, L. L. 1970. Organizational decision making. New York: McGraw-Hill.

Swap, W. C. 1984. Group decision making. Beverly Hills: Sage

Thompson, L. L., & Thompson, M. (2000). Making the team: A guide for managers (p. 15). Upper Saddle River, NJ: Prentice Hall.

Conquering Your Office Space

Office Space.jpg

Your office is one of the places that you spend most of your time at. It should be a place where you feel comfortable to go to - maybe even look forward too. From my perspective, this is achieved when you enjoy your team & your office space.

Studies have shown that people are more productive in nice office spaces and they take more ownership for their office, if they have been involved into designing it. Especially when you are a small team, this is your opportunity to involve your team and take a day of two for some team building activities. On top of that, you can do really great things on a small budget.

So how to go about?

Designing your office together will best be done by all of you as a team - hence, you need a Kickoff Workshop! This is your agenda:

  1. Think about your jobs to be done:

    1. What jobs does your office have to do?

  2. Align your office ideas with the JTBD

  3. Double check how your ideas go along with

    1. your vision

    2. your mission

    3. your values and

    4. your brand.

  4. Agree on colors

  5. Agree on how to divide the rooms / areas within your one room:

    1. Where to sit

    2. where to meet

    3. where to chill

    4. where to deep work

  6. Split up tasks / rooms and assign DRI-Teams*

*DRI: Direct Responsible Individual

JTBD: Jobs To Be Done

You probably know the jobs to be done framework and you might as well use it for your office. What is it, that you want to achieve in your office? Take into consideration how you best work together, who needs to talk to each other a lot and when - is this best achieved by talking over the table or spending time in a meeting room / brainstorming area. Does your work require deep work, spaces to think and be creative, spaces to have wild discussions with more than two people etc. Get creative! Also take into consideration what room could best be used for what: some rooms are louder, hotter, colder, windier etc. than other.

Align your ideas with your JTBD

Then brainstorm what you want for your office and check which of the ideas match your jobs to be done. Assign scores to your ideas and pick the winners.

Iterate your ideas and double check if they match your vision, mission and values. If one of your values is respect you should e.g. enable your team members to talk to each other without disturbing others - let’s say because you have enough meeting space.

After assigning teams for each room, set another date for when to agree on what to do for each room. And last but not least, decide when to implement it and who is taking over what. When we did our office, we had one person create a list with all the items that needed to be done, so everyone could individually go back to that list to check what to start next.

Enjoy your office building days and post some pics how it turned out!

And of course, if you need some ideas for inspiration: let me google that for you:

Here Here Here