5 Dinge, die du über New Work wissen musst

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Innovativ sein kann jeder, der einen Computer und Internetzugang hat. Das übt Druck auf Unternehmen aus, die nicht so flexibel und schnell reagieren können wie einzelne kreative Köpfe. Um als Unternehmen nicht von der Digitalisierung abgehängt zu werden, muss es sie mitgestalten. Dabei ist die technische Seite des digitalen Wandels mit dem nötigen Kleingeld zu beschaffen. Auf der menschlichen Seite wird es schon schwieriger – Effizienz und Innovation sind hier das A und O und New Work ist der Schlüssel. Aber was genau bedeutet New Work eigentlich?

 

1.      Du bist schon mittendrin

Mitarbeiter*innen, die E-Mails statt Briefe schreiben, Konferenzen via Skype führen oder ihre Dateien in einer Cloud ablegen, sind bereits im New Work Kosmos unterwegs. Der digitale Wandel ist schließlich nicht erst seit gestern da. Damit Mitarbeiter*innen trotzdem ihre Arbeit machen konnten, haben Anpassungen stattgefunden, die sich unter dem Klammerbegriff New Work zusammenfassen lassen.

2.      New Work als Klammerbegriff

New Work ist ein Klammerbegriff, der die aktuellen Veränderungen in Arbeit, Führung und Organisation zusammengefasst. Es handelt sich also nicht um eine Methode wie z. B. Design Thinking, sondern um viele Aspekte, von denen die einen relevanter bleiben werden als andere.

Beispiele für diese Aspekte sind:

·         Veränderungen interner Prozesse als Antwort auf veränderte Marktbedingungen

·         Veränderungen im Wettbewerb um talentierte Mitarbeiter*innen

·         Neuinterpretation von der Führungsrolle

·         Digitalisierung der Arbeit

...und einiges mehr.

Auf unserer New Work Map zeigen wir dir, welche Themen noch mit New Work zu tun haben – Beispiele sind Zeitmanagement, Organisationsentwicklung oder Growth Mindset.

3.      Jeder kocht seine eigne New Work Suppe

Da New Work schlicht zusammenfasst, was unaufhaltsam um uns herum geschieht, gibt es auch kein Rezept für einen echten New Worker. Denn so lange Veränderungen existieren, muss auf sie reagiert werden. Dazu wird New Work nicht ‚gemacht’, sondern genutzt.

Beispiel: Wenn sich eine Kundin beim Service eines Telekommunikationsunternehmens beschwert, dieser aber keine Entscheidungsbefugnis hat, ist die Kundin morgen weg. Haben die Servicemitarbeiter*innen jedoch einen Handlungsspielrraum, in dem sie bspw. Vergünstigungen geben dürfen, könnte die Geschichte anders ausgehen.

4.      New Work als Schlüssel zur Innovation

Unternehmen, die wettbewerbsfähig sein wollen, haben kaum eine Wahl. Sie brauchen innovative Ideen, um sich auf dem Markt behaupten zu können. Leider entstehen kreative Einfälle nicht in Maschinen, sondern in Menschen. Und das dann nicht mal auf Knopfdruck! Deshalb muss sich das Unternehmen den individuellen Bedürfnissen ihrer Mitarbeiter*innen anpassen – und dabei so flexibel sein wie möglich.

Auf unserer New Work Map kannst du dich inspirieren lassen, welche New Work Elemente du noch in dein Unternehmen integrieren könntest, um bestmöglich auf die Veränderungen der heutigen Zeit zu reagieren.

5.      Es geht auch ohne Kicker und Tischtennisplatte

So individuell wie Mitarbeiter*innen sind auch ihre Bedürfnisse. Um Innovationen hervorzubringen, muss die eine Mitarbeiterin einen tieferen Sinn in ihrer Arbeit sehen, während ein anderer Mitarbeiter während der Arbeitszeit meditieren möchte oder sich flexiblere Arbeitszeiten wünscht. Diese Bedürfnisse müssen im Zentrum aller Unternehmensvorgänge stehen.

New Work ist nichts für eine Elite, sondern für alle, die sich in der modernen Arbeitswelt behaupten wollen. Denn tiefgreifende Veränderungen können nicht abgewartet werden, Unternehmer*innen, Führungskräfte, Mitarbeitende und Freelancer sollten sie für sich nutzen.

Wenn du wissen willst, wie genau wir unsere Trainings für mehr New Work gestalten, kontaktiere uns gern unter hallo@allesroger.io.

Text: Laura Vorsatz