Können die Trainings im eigenen Office (beim Kunden) durchgeführt werden?

Wir empfehlen für sämtliche Trainings und Workshops Räumlichkeiten außerhalb des Büros, weil wir damit sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Im Büro wünscht man sich, dass die Mitarbeiter*innen im „Effizienz-Modus“ sind. Für ein Training, Coaching und auch Workshop ist dieser Modus kontraproduktiv. Hier geht es darum, sich Zeit zum Nachdenken und Reflektieren zu nehmen, sich Zeit zum Lernen und für Kreativität einzuräumen. Im Büro kommt häufig erschwerend hinzu, dass Pausen nicht als Pause sondern zum Austausch mit Kollegen genutzt werden. Die Anwesenheit vor Ort macht es außerdem leichter, eine*n Kolleg*in kurzfristig für dringende Aufgaben abzurufen.

 

Wir haben einen riesigen Meetingraum in einem extra-Büro.
Geht das?

Grundsätzlich sind Räumlichkeiten ohne Einrichtung großartig. Ein Tisch in der Mitte verleitet dazu, sich dahinter zu verstecken. Auch hier ist man sehr schnell wieder im Arbeitsmodus drin. Man möchte etwas besprechen und Ergebnisse erzielen. Wir empfehlen einen Stuhlkreis und Klemmbretter – digitale Devices werden nicht gebraucht. Eine Fläche von etwa 5qm je Teilnehmer*in ist ideal. Weniger als 3 qm je Teilnehmenden bei einem Training sollten es nicht sein.

Unser Training / Workshop soll erst um 10 oder 11 Starten.

Aus unserer Erfahrung heraus haben sich bestimmte Anfangs- und End-Zeiten bewährt. Unabhängig davon, welche Arbeitszeiten bei euch gängig sind, empfehlen wir folgende Trainingszeiten:

Vormittags (inkl. 20-30 min Pause):

  • 9 – 13 Uhr
  • 9-12:30 Uhr
  • 9:30 – 12:30 Uhr
  • Usw.

Nachmittags (inkl. 20-30 min Pause):

  • 13:30 – 17:30 Uhr
  • 13:30 – 17 Uhr
  • 14:00 – 17 Uhr
  • Usw.

Ganztages-Trainings:

  • 9-17 Uhr / max. 17:30 Uhr
  • inkl. 1 Stunde Mittagspause und min. 2 kleinen Pausen

 

Die Uhrzeiten haben sich bewährt. Sie begünstigen eine hohe Konzentration – zu früh zu starten reißt sehr viele aus der Routine, zu lange in die Mittagspause hineinzuarbeiten macht viele hangry (sauer, weil hungrig) und zu spät zu enden macht viele müde.

 

Bezahle ich für die Zeit oder die Inhalte?

Wir entwickeln unsere Konzepte so, dass wir die vereinbarte Zeit voraussichtlich einhalten werden. Dabei geht es uns vor allem um die Lerninhalte und nicht um die Zeit. Es kommt immer mal wieder vor, dass einige Gruppen bestimmte Aufgaben und Trainings- sowie Workshop Sequenzen schneller oder auch langsamer bearbeiten. Für diese Fälle bringen wir in der Regel einige ergänzende Übungen mit oder fragen die Teilnehmenden vorab, ob sie eine viertel Stunde mehr investieren können. Wenn wir mehr als einen Trainingsdurchlauf bei euch durchführen und merken, dass eine Gruppe kein Einzelfall ist, passen wir das Trainingskonzept entsprechend an.

 

Trainingsinhalte – Wie Ist der Anteil von Theorie und Praxis?
Wissen Vs. Können

In unseren Trainings gibt es immer wieder Teilnehmer*innen, die zurückmelden, dass ihnen die Inhalte zu wenig und die Übungen zu viel sind. Für ein besseres Erwartungsmanagement haben wir uns angewöhnt direkt zu Beginn eines jeden Trainings den Unterschied zwischen Wissen und Können aufzuzeigen. Bei Wissen handelt es sich um reine Informationen, die jeder auch auf z.B. Youtube konsumieren kann. Beim Können geht es darum, ins handeln zu kommen und die neuen Informationen in die Praxis zu überführen, so dass wir eine Kompetenz aufbauen. In unseren Trainings legen wir den Fokus auf den Kompetenzaufbau und grenzen es damit bewusst von anderen Formaten (link zum Blog-artikel) ab.

 

Ihr Braucht eine*n Interne*r Ansprechpartner*in

Um eine möglichst reibungslose Koordination und Abstimmung rund um eure Trainings zu gewährleisten, brauchen wir genau einen Ansprechpartner bei euch. Der Ansprechpartner ist für die Teilnehmendenkoordination verantwortlich. Beispielsweise gehen Abmeldungen / Krankmeldungen bei dieser Person ein, werden Termine verändert, verschoben oder ergänzt, leitet diese Person die Information an die Teilnehmenden weiter. Teilnehmendenunterlagen wie etwa eine Dokumentation, digitale Trainingsunterlagen oder Hausaufgaben laufen ebenfalls über den / die Ansprechpartner*in.

Wir empfehlen, dass der / die Ansprechpartner*in nicht gleichzeitig Teilnehmer*in ist. Dies führt häufig zu einem Rollenkonlfikt, was für den erfolgreichen Trainingsverlauf schwierig werden kann.

 

Best Practices vs. Eigene Lösungen

Es gibt Kunden, die sich einen Trainer / eine Trainerin wünschen, die bereits 20 Jahre Erfahrung in der eigenen Industrie und dem Unternehmentyp / Teamtyp usw. wünschen. Wir möchten und davon ganz klar abgrenzen. Wir bringen viele Jahre Praxiserfahrung sowohl im Berufsleben als auch in der Beraterbranche mit. Im Training selbst ist uns allerdings sehr viel wichtiger, dass wir die Teilnehmenden zur Selbstreflexion bewegen und sie darin unterstützen tragfähige Lösungen zu entwickeln, die ihren eigenen Ansprüchen und Anforderungen genügen. Dabei unterstützen wir gerne mit best practices, um die eigene Kreativität zu beflügeln. Ein Eins-zu-Eins übertragen auf den eigenen Kontext lehnen wir ab.

 

Erfolgsfaktoren für nachhaltigen Trainingserfolg

Aus der Erfahrung heraus wissen wir, dass Trainings und auch Workshops nur dann nachhaltige Erfolge und Ergebnisse erzielen, wenn die Geschäftsführung dahinter steht. Das heißt ganz konkret, dass die Mitarbeiter*innen die eigene Weiterentwicklung ganz klar mit dem gesteigerten Unternehmenserfolg in Verbindung bringen können und sie außerdem einen persönlichen Vorteil daraus ziehen. Wenn beispielsweise die Weiterentwicklung der eigenen Führungskompetenz keine Auswirkung auf den persönlichen Bonus hat und die Führungskraft unter enormem Leistungsdruck steht, wird das Training sicherlich nicht im Fokus stehen.

 

Management und Nachwuchsführungskräfte in einem Training?

Ist es sinnvoll die zwei „Gruppen“ miteinander zu verbinden? Sicherlich stehen das Management und die Nachwuchsführungskräfte vor verschiedenen Herausforderungen, was die eigene Führungsrolle wie auch die Führungskompetenzen angehen.

Nachteile. Ein Nachteil bei der Mischung der beiden Gruppen kann sein, dass den Teilnehmenden der sichere Rahmen fehlt, sich zu öffnen, persönliche Herausforderungen und Probleme zu besprechen und sich tatsächlich auf das Training einzulassen. Auch die Inhalte im Training könnten entsprechend leiden – ein „Treffen in der Mitte“ – entspricht weder der einen noch der anderen Zielgruppe.

Vorteile. Wann aber kann das Zusammenlegen der beiden Gruppen sinnvoll sein? Wenn das Management sicherstellen möchte, dass die Nachwuchsführungskräfte sich auf dem richtigen Weg befinden und eine Mentoren-Rolle in der weiteren Entwicklung der Nachwuchsführungskräfte einnehmen möchten, ist die Mischung sinnvoll. So können beispielsweise auch Themen wie Führungswerte, -Rituale und Prozesse thematisiert werden. Das Management hat somit die Möglichkeit zu lenken und zu coachen und kann entsprechend die eigene Kultur wahren. Voraussetzung für diese Variante ist, dass ein stabiles Vertrauensverhältnis und keine Abhängigkeiten bestehen. Es muss sich jeder sicher darin fühlen, zu sagen "Das kann ich nicht." oder "Damit habe ich große Probleme."

Welche Fragen hast du noch?

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